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Yersinia-Arthritis: Yersinien sind Bakterien, die typischerweise zu Entzündungen des Dünndarms führen. Eine solche Infektion kann dabei manchmal unbemerkt verlaufen. In seltenen Fällen kommt es im Gefolge einer solchen Erkrankung zu einer entzündlichen Reaktion der Gelenke. Diese heilt meist mit erfolgreicher Behandlung der Yersinieninfektion durch Antibiotika ab, kann sich selten aber auch verselbständigen und chronisch werden. Eine Yersinieninfektion kann durch direkten Nachweis der Erreger im Stuhl oder auch durch eine Blutuntersuchung nachgewiesen werden.



© Arbeitsgruppe "Rheumatologie Online", St. Willibrord-Spital Emmerich