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Vasculitis: = Gefäßentzündung. Kann als eigenständige Erkrankung oder auch als Begleiterscheinung rheumatologischer Erkrankungen auftreten. Sie kann praktisch in jedem durchbluteten Organ (einschließlich der Haut) auftreten und dort über Störungen der Durchblutung zu unterschiedlichsten, z.T. auch ausgeprägten Funktionsstörungen führen. Eine Vasculitis muß häufig mit Cortison behandelt werden.
Voltaren®: Voltaren® (Wirkstoff Diclofenac) ist ein sogenanntes nichtsteroidales Antirheumatikum. Dies sind entzündungs- und schmerzstillende Medikamente, die kein Cortison enthalten. Sie wirken symptomatisch, das heißt, sie verhindern keine rheumatischen Entzündungen. Bei chronischen Gelenkentzündungen kombiniert man diese Behandlung deshalb häufig mit sogenannten Basistherapeutika, die die rheumatische Entzündung bereits im Entstehen verhindern sollen. Ein Nachteil der NSAR ist, daß sie die Magenschleimhaut angreifen und zu Magengeschwüren führen können. Deshalb kombiniert man sie manchmal direkt mit Medikamenten, die vor Magengeschwüren schützen sollen (sogenannter "Magenschutz").
© Arbeitsgruppe "Rheumatologie Online", St. Willibrord-Spital Emmerich