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Naproxen: Naproxen ist ein langwirkendes nichtsteroidales Antirheumatikum (Handelsname z.B. Proxen®). Nichtsteroidale Antirheumatika sind entzündungs- und schmerzstillende Medikamente, die kein Cortison enthalten. Sie wirken symptomatisch, das heißt, sie verhindern keine rheumatischen Entzündungen. Bei chronischen Gelenkentzündungen kombiniert man diese Behandlung deshalb häufig mit sogenannten Basistherapeutika, die die rheumatische Entzündung bereits im Entstehen verhindern sollen. Ein Nachteil der NSAR ist, daß sie die Magenschleimhaut angreifen und zu Magengeschwüren führen können. Deshalb kombiniert man sie manchmal direkt mit Medikamenten, die vor Magengeschwüren schützen sollen (sogenannter "Magenschutz").

Nephritis: = Nierenentzündung.

Neuritis: = Nervenentzündung.

Neuropathie: = Nervenschädigung. Neuropathien können verursacht sein z.B. durch Gifte (z.B. Alkohol), Medikamente oder Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus).

Nukleoläre Antikörper: = Antinukleäre Antikörper. Antikörper gegen Zellkerne (antinukleäre Antikörper), die bei verschiedenen rheumatologischen Erkrankungen im Blut nachgewiesen werden (z.B. Lupus erythematodes), aber auch bei Gesunden auftreten können, ohne Krankheitswert zu besitzen. Bei Patienten mit Lupus erythematodes kann ein Konzentrationsanstieg der antinukleären Antikörper im Blut Hinweis auf eine Verschlimmerung der Krankheit sein.



© Arbeitsgruppe "Rheumatologie Online", St. Willibrord-Spital Emmerich